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Forschen mit Idealtypen

 

Im Rahmen der Initiative Verstehende Organisations- und Persönlichkeitsforschung (INVOP) nimmt das Forschen mit Idealtypen eine ganz besondere Stellung ein, da damit die wissenschafts-theoretische Grundposition mit dem konkreten empirischen Arbeiten verbunden wird.

In einem aktuellen Forschungsprojekt entwickeln Martin Elbe und Luzi Beyer auf der Grundlage des Homo Intelligere (dem Idealtyp des Verstehenden Menschen) einen umfassenden Verstehensfragebogen (EBVFB).

Auf der Basis der grundlegenden methodologischen Vorarbeiten (Elbe, 2002) wurden Idealtypen als Grundlage verschiedener empirischer Studien gebildet - und die Arbeit geht weiter. Nachfolgend sind einige Anwendungsbeispiele aufgeführt:

  • Elbe, M., Biehl, H. & Steinbrecher, M (2019, Hrsg.): Empirische Sozialforschung in den Streitkräften. Positionen, Erfahrungen, Kontroversen. Potsdam: ZMSBw. [in Vorbereitung]
    -> u.a. mit Artikeln zum Forschen mit Idealtypen.
  • Elbe, M. (2016): Der EBVFB (Elbe-Beyer-Verstehensfragebogen): Hin­ter­grund und Konstruktion. Projektbericht an der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft. Fachbereich Wirtschaftspsychologie. Berlin.

  • Elbe, M., Butros, G. M. & Stenke, M.-I. (2015): „Ich nehme alles!“ Idealtypen der Psychotherapie und das therapeutische Verstehen in der Praxis. In: Zeitschrift für Gesundheit und Sport 1/2015, S. 7 – 23.

  • Elbe, M., Hülsen, A., Borchert, A. & Wenzel, G. (2014): Duale Karriere im Spitzensport: Idealtypen und Realtypen am Beispiel des Berliner Modells. In: Leistungssport. 3/2014, S. 4 – 11.

  • Elbe, M. & Saam, N. (2008): „Mönche aus Wien, bitte lüftets eure Geheimnisse.“ Über die Abweichung der Beratungspraxis von den Idealtypen der Organisationsberatung. In: Gruppendynamik und Organisationsberatung. Zeitschrift für angewandte Sozialpsychologie 3/2008, S. 326 – 350.

  • Elbe, M. (2007): Verstehen und Beraten betrieblicher Handlungsproblematik. In: Ludwig, J., Moldaschl, M., Schmauder, M. & Schmierl, K. (Hrsg.): Arbeitsforschung und Innovationsfähigkeit in Deutschland. München, Mering: Hampp: S. 275 – 284.

Prof. Dr. Martin Elbe

et al.

Organisationstheorie, Organisationsdiagnose und -entwicklung

 tempOrg

  

Die Weiterentwicklung von Ansätzen der Organisationstheorie, Organisationsdiagnose und der Organisationsentwicklung kommt eine besondere Bedeutung zu. Beides erfolgt auf der Grundlage der Verstehenden Organisationswissenschaft (Elbe, 2002), wobei in aktuellen Projekten Probleme, Gestaltung und Beratung von Organisationen aus der institutionellen Perspektive (Elbe & Peters, 2016) und aus der individuellen Perspektive (Elbe 2016) sowie die Ausarbeitung eines aktivierenden Ansatzes der Organisationsentwicklung (Erhardt & Elbe 2018) im Fokus stehen. Zuvor standen die Systematisierung und Anwendung der Organisationsdiagnose (insbesondere Elbe, 2015a; Werner & Elbe, 2013) im Vordergrund. Wichtige Veröffentlichungen hierzu:

  • Erhard, U. & Elbe, M. (2018): Einführung in die Organisationsentwicklung. Kaiserslautern: DISC/TU Kaiserslautern.
    -> auf dieser Basis ist in nächster Zeit eine Buchpublikation geplant.

  • Elbe, M. (2016): Sozialpsychologie der Organisation. Verhalten und Intervention in sozialen Systemen. Heidelberg: SpringerGabler.
  • Elbe, M. & Peters, S. (2016): Die temporäre Organisation. Grundlagen der Kooperation, Gestaltung und Beratung. Heidelberg: SpringerGabler.
  • Elbe, M. (2015): Organisationsdiagnose: Methoden · Fallstudien · Reflexionen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Werner, C. & Elbe, M. (2013, Hrsg.): Handbuch Organisationsdiagnose. München: Utz-Verlag.
  • Elbe, M. (2002): Wissen und Methode: Grundlagen der verstehenden Organisationswissenschaft. Opladen: Springer VS (Leske + Budrich).

Prof. Dr. Martin Elbe

 Dr. Ulrich Erhardt

 Prof. Dr. Sibylle Peters

Mensch, Arbeit und betriebliche Sozialisation
 
 

Die Themen Mensch, Arbeit und betriebliche Sozialisation stellen den Kern der Verstehenden Persönlichkeitsentwicklung dar. In diesem Bereich sind bisher zwei Monographien:

  • Elbe, M. (2015): Führung unter Ungewissheit. Zehn Thesen zur Zukunft der Führung. Berlin: Springer Essentials.
  • Elbe, M. (1997): Betriebliche Sozialisation: Grundlagen der Gestaltung personaler und organisatorischer Anpassungsprozesse. Sinzheim: Pro Universitate.

sowie zahlreichen Artikeln erschienen. Eine Auswahl:

  • Elbe, M. (2015): Zyklische Führung – zur Bewältigung von Komplexität und Unsicherheit. In: Au, Corinna von (Hrsg.): Leadership und angewandte Psychologie. Band 4: Führung im Zeitalter von Veränderung und Diversity . Berlin: Springer. [im Erscheinen]
  • Elbe, M. (2014): Führen mit Zielen und Zielvereinbarungen in militärischen Organisationen. In: Kern, E.-V./Richter, G. (Hrsg.): Streitkräftemanagement. Neue Planungs- Und Steuerungsinstrumente der Bundeswehr. Wiesbaden: Springer Gabler, S. 11 – 30.
  • Peters, S., Elbe, M. & Kunert, S. (2014): Anreizkompetenz als Form der reflexiven Professionsentwicklung in differenziellen Personalstrukturen. In: Schwarz, M./Weber, P./Feistel, K. (Hrsg.): Professionalität: Wissen – Kontext. Sozialwissenschaftliche Analysen und pädagogische Reflexionen zur Struktur bildenden und beratenden Handelns. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 674 – 690.
  • Elbe, M. (2013): Employography: Flüchtige Identitäten in Zeiten der Ungewissheit. In: Journal für Psychologie. Jg. 21/2013, Heft 3, S. 1 – 24.
  • Elbe, M. (2013): Kognitive Fähigkeiten: Der Link zwischen Individuum und Organisation. In: Landes, M. & Steiner, E. (Hrsg.): Psychologie der Wirtschaft. Wiesbaden: Springer VS, S. 59 – 70.
  • Elbe, M. (2012): Management der Ungewissheit: Zukünftige Zumutungen der Führung. In: Grote, S. (Hrsg.): Die Zukunft der Führung. Berlin: Springer Gabler, S. 173 – 189.
  • Elbe, M. (2012): Employography – Neuer Umgang mit Berufsbiographien. In: Böhle, F. & Busch, S. (Hrsg.): Management von Ungewissheit. Neue Ansätze jenseits von Kontrolle und Ohnmacht. Bielefeld: transscript, S. 279 – 296.
  • Elbe, M. & Müller, F. (2005): Berufsentscheidungen und Karriereverläufe von studierten Offizieren der Bundeswehr. In: Kümmel, G. & Collmer, S. (Hrsg.): Ein Job wie jeder andere? Zum Selbst- und Berufsverständnis von Soldaten. Baden-Baden: Nomos-Verlag, S. 123 – 144.
  • Marr, R., Elbe, M. & Kaduk, S. (2005): Arbeitszeitflexibilisierung Grundlegendes Problem oder Erfolgsmodell moderner Arbeitsbeziehungen? In: Kaluza, B. & Blecker, Th. (Hrsg.): Erfolgsfaktor Flexibilität. Strategien und Konzepte für wandlungsfähige Unternehmen. Berlin: Erich Schmidt Verlag, S. 409 – 423.
  • Elbe, M. (2004): Der Offizier – Ethos, Habitus, Berufsverständnis. In: Gareis, S. & Klein, P. (Hrsg.): Handbuch Militär und Sozialwissenschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 418 – 431.
  • Elbe, M. & Müller, M. (2002): Der Mythos Karriere: Vom Alltagsbegriff zur Operatio­nalisie­rung. In: Marr, R. (Hrsg.): Kaderschmiede Bundeswehr? Vom Offizier zum Manager. Karriereperspektiven von Absolventen der Universitäten der Bundeswehr in Wirtschaft und Verwaltung. 2. Auflage (12001). Neubiberg: gfw, S. 43 – 58.
  • Rentmeister, S. & Elbe, M. (2013): Metaprofessionalisierung – Zur Professionalisierung des Personalmanagement in der Fußball-Bundesliga. In: Zeitschrift für Gesundheit und Sport 1/2013, S. 6 – 13.
  • Sackmann, S. & Elbe, M. (2000): Tendenzen und Ergebnisse empirischer Personalforschung der 90er Jahre in West-Deutschland. In: Zeitschrift für Personalforschung. 14. Jg. Heft 2/2000, S. 131 – 157.
Prof. Dr. Martin Elbe

Differentielles Gesundheitscoaching

  

Die Gesundheitswissenschaft hat mit der Theorie der Salutogenese (nach Antonovsky, 1997) eine explizit verstehende Großtheorie zur Verfügung. Mit zunehmender Migration, kultureller Komplexität und Gleichstellung steigt aber auch im Gesundheitsbereich die Diversity (als gruppenspezifische Vielfältigkeit) und damit die Notwendigkeit das verstehende Gesundheitskonzept im Arbeitskontext und darüber hinaus hin zu einer Differenziellen Gesundheitswissenschaft weiter zu entwickeln und u. a. im Rahmen eine Differenziellen Gesundheitscoaching zur Anwendung zubringen. Auch hier gibt es aktuelle Projekte und Publikationen:

  • Elbe, M. (2019): Die Gesundheit des Militärs. Band 52 der Reihe Militär und Sozialwissenschaften, hrsg. vom AMS. Baden-Baden: Nomos-Verlag. [in Vorbereitung]
  • Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (2014, Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching. Kompendium für Praxis und Lehre. Berlin: Top Sportmarketing.

sowie zahlreiche Artikel:

  • Elbe, M. (2015): Gesundheitscoaching als Strategie Differenzieller Gesundheitsförderung. In: Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Gesundheit gemeinsam verantworten. Dokumentation des 20. Kongress Armut und Gesundheit – Der Public Health Kongress in Deutschland 2015. Berlin. URL: http://www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/
    Kongress_A_G/A_G_15/Doku_A_G_2015/Beitraege_neu/
    Elbe_M_Gesundheit_in_der_Arbeitswelt.pdf
  • Elbe, M. & Born, S. (2015): Von der Männergesundheit zur Differenziellen Gesundheitsförderung: Innovative Themen auf kommunaler Ebene anschieben. In: Kuhn, J. & Heyn, M. (Hrsg.): Gesundheitsförderung durch den öffentlichen Gesundheitsdienst. München: Huber, S. 67 – 74.
  • Elbe, M. (2014): Salutogenese – Individuum und Organisation aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht. In: Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching. Kompendium für Praxis und Lehre. Berlin: Top Sportmarketing, S. 37 – 47.
  • Elbe, M. (2014): Männergesundheit: Lebensführung und Vorsorge bei der Darmkrebsfrüherkennung. In: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Geschlechtsspezifische Krebsvorsorge? Motivationsstrategien. Reader Lichtenberger Gesundheitskonferenz 2014. Berlin: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, S. 26 – 32.
  • Elbe, M. & Wein, C. (2014): Systeme und Akteure in der betrieblichen Gesundheitspolitik. In: Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching. Kompendium für Praxis und Lehre. Berlin: Top Sportmarketing, S. 89 – 100.
  • Elbe, M. & Holfeld, A. (2014): Salutogenes Coaching: Gesundheitsorientierte Beratung von Individuen und Gruppen. In: Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching. Kompendium für Praxis und Lehre. Berlin: Top Sportmarketing, S. 161 – 181.
  • Born, S. & Elbe, M. (2014): Darmkrebsvorsorge bei älteren Männern – Vorstellung eines Modellprojektes zur Männergesundheit zwischen Forschung und Praxis. In: Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Gesundheit nachhaltig fördern: langfristig – ganzheitlich – gerecht. Dokumentation des 19. Kongress Armut und Gesundheit – Der Public Health Kongress in Deutschland 2014. Berlin.
  • Heißel, A. & Elbe, M. (2014): Gesundheitsorientierte Organisationsdiagnose. In: Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching. Kompendium für Praxis und Lehre. Berlin: Top Sportmarketing, S. 153 – 160.
  • Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (2014): Gesundheitscoaching als Perspektivenwechsel. In: Zinner, J., Elbe, M. & Lange, D. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching. Kompendium für Praxis und Lehre. Berlin: Top Sportmarketing, S. 3 – 10.
  • Elbe, M. & Gerstmayr, S. (2013): Arbeitssicherheit und Gesundheit. In: Werner, C. & Elbe, M. (Hrsg.): Handbuch Organisationsdiagnose. München: Utz-Verlag, S. 191 – 203.
  • Born, S., Elbe, M., Hartmann, D., Heise, W., Röding, H. & Ryschka, A. (2013): Darmkrebsvorsorge – Männer und Gesundheit … ein Kapitel für sich? In: Gesunde Städte-Nachrichten 2/2013, S. 14 – 15.
  • Elbe, M. (2011): Lebensstil, Lebensführung und Salutogenese: Zur Erklärung männlichen Gesundheitsverhaltens. In: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Man(n) wie geht’s? Eine neue Perspektive für die Gesundheitsförderung. Lichtenberger Männergesundheitsbericht 2011. Berlin, S. 101 – 108.
  • Elbe, M. (2011): „Gesundheit an den Mann bringen!“ – Fallstudie zu gesundheitsorientierten Freizeitangeboten für Männer. In: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Man(n) wie geht’s? Eine neue Perspektive für die Gesundheitsförderung. Lichtenberger Männergesundheitsbericht 2011. Berlin, S. 109 – 119.

Prof. Dr. Martin Elbe

et al.

Sport und Bewegung

 

Neben der generellen Gesundheitsorientierung kommen Sport und Bewegung in unserer Gesellschaft zunehmen Bedeutung zu - dies gilt für den Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport im gesellschaftlichen Alltag, für Bewegungsangebote im betrieblich-beruflichen Kontext und auch für den Leistungssport (und dessen Verbindung in andere gesellschaftliche Teilsysteme, z. B. in Dualen Karrieren). Hier gilt es in besonderem Maß verstehende Ansätze in die Diskussion mit einzubringen (z. B. Elbe et al. 2014).

  • Elbe, M., Hülsen, A., Borchert, A. & Wenzel, G. (2014): Duale Karriere im Spitzensport: Idealtypen und Realtypen am Beispiel des Berliner Modells. In: Leistungssport. 3/2014, S. 4 – 11.
  • Elbe, M., Zinner, J., Ückert, S., Heiden, A. & Juras, S. (2013): Kooperationsprojekt Bädernutzung „Sportvereine übernehmen Bäder“. Projektbericht an den Landessportbund Berlin. Berlin: H:G Hochschule für Gesundheit und Sport.
  • Rentmeister, S. & Elbe, M. (2013): Metaprofessionalisierung – Zur Professionalisierung des Personalmanagement in der Fußball-Bundesliga. In: Zeitschrift für Gesundheit und Sport 1/2013, S. 6 – 13.
  • Kunke, T. & Elbe, M. (2012): Handlungszuverlässigkeit im fallschirmsportlichen Zielspringen. In: Zeitschrift für Gesundheit und Sport 2/2012, S. 44 – 65.
  • Elbe, M., Schädler, T., Weidringer, J.W. & Werner, C. (2011): Sport und Gesundheit: gesellschaftliche und ökonomische Perspektiven. In: Zeitschrift für Gesundheit und Sport 1/2011, S. 6 – 15.
  • Werner, C., Kainz, F. & Elbe, M. (2008): Wenn Leistung zählt. Spitzensport und Studium. In: OSP-Report 1/2008, S. 16 – 17.

Prof. Dr. Martin Elbe

et al.

 

(Elbe, 2016 - 2018)